Rückmeldung von Pertzi unserem Sorgenkind

❤️Heute hat Pertzi und einen ganz lieben Brief geschrieben und den möchten wir gerne mit euch teilen ❤️

Hallo ihr Damen vom Tierschutzverein Gladbeck,
ich, Pertz Pitter, will euch mal eine Rückmeldung von meinem neuen Zuhause in Gelsenkirchen geben. Also der Reihe nach:
am vorletzen Dienstag bin ich hier angekommen. Das war alles neu und ungewohnt. Eine schwarze Furie (Kittie) ist auf mich los und hat schrecklich gefaucht. Ich bin sofort im Wohnzimmer unter die Couch und war da sicher. Der Dosi hat später mal nachgesehen. Ich habe ihn angefaucht und geknurrt. Das hat ihn wohl beeindruckt. Der hat mir was fressbares hingestellt, ich hatte aber keinen Appetit. Am nächsten Tag immer noch kein Hunger. Das ging bis Donnnerstag so; was der mir hingestellt hat roch zwar lecker, ich habe aber nur etwas Trockenfutter geknabbert. Nachts habe ich dann mal das Nassfutter probiert – lecker. Am Sonntag habe ich mich dann getraut und bin vorsichtig auf den Dosi los. Er hat eine Hand hingehalten und die roch nicht gefährlich. Nach einiger Zeit fing die Hand an mich zu streicheln; erst am Rücken und dann am Kopf. Inzwischen genieße ich die Streicheleinheiten überall und, wenn er nicht mehr will, gebe ich Köpfchen und es geht weiter. Mit Kittie komme ich noch nicht so klar. Der Dosi füttert sie morgens und lässt sie dann aus der Wohnung in die obere Etage. die interessiert mich auch, aber er lässt mich noch nicht. Da bin ich später mal auf die Klinke gesprungen und habe die Wohnungstür geöffnet. Ich wollte schon los, da stand aber Kittie und hat mich angefaucht. Ich bin schnell zurück unter die Couch. Der Dosi hat das aber gemerkt und schließt jetzt die Tür ab. Schade. die Tür zum Badezimmer habe ich auch aufgemacht, die bleibt ab sofort offen. Inzwischen werde ich oft gestreichelt und kann gar nicht so schnell schnurren, so angenehm ist das. Kittie scheint mich allmählich zu akzeptieren. Wenn der Dosi abends Fernsehen sieht, liegt sie auf dem Tisch im Wohnzimmer oder in ihrem Karton, während ich vor dem Dosi sitze oder liege und gestreichelt werde. Manchmal lege ich mich auch auf den anderen Tisch und lass eine Pfote baumeln. Ins Schlafzimmer traue ich mich auch schon, von der Fensterbank aus kann man den Parkplatz nebenan gut beobachten. Auch vom Wohnzimmer aus lässt sich die Straße prima überblicken. Der Vorteil ist hier, dass unter der Bank eine Heizung ist; das ist schön warm. Ich sitze oft vor der abgeschlossenen Wohnungstür, der Dosi macht sie aber (noch) nicht auf. Soweit mein erster Bericht aus dem neuen Zuhause.

MfG

Pertz Pitter

 

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